13.1. Strengere Regeln für Bio Produkte

Der ORF berichtet, nach einem Spiegel-Bericht davon, dass die EU-Kommission die Richtlinien für Bio Produkte verschärfen will.

Ich wäre ja erstmal dafür dass es nur ein!! Bio Siegel gibt und nicht zig, wo der Konsument sowieso keinen Durchblick mehr hat.

Grundsätzlich bin ich aber für regional vor bio, wenn es möglich ist.
Klar verwende ich auch Zitronen und Orangen, kaufe Bananen, die sind aber nie regional oder gar saisonal, weil diese Sachen hier ja nie wachsen, daher auch keine Saison haben.

Und ich bin kein Heiliger..ich hab auch schon Erdbeeren im März gekauft, kein Wunder nach einem Winter mit nur Äpfeln, Birnen, Erdäpfel, Kohl und Kraut.

Wie seht ihr das? Strengere Richtlinien sind ok? Oder doch lieber ein Siegel, das dann alle Produzenten nutzen müssen?

Bio oder doch lieber regional?

Heiliger oder nicht?

Schönen Wochenbeginn wünsche ich euch!

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24 Antworten zu 13.1. Strengere Regeln für Bio Produkte

  1. Gabi schreibt:

    Wie immer spät, bis ich wieder zum kommentieren komme.

    Ein schwieriges Thema.
    Obs bei Bio strengeren Regeln bedarf, weiß ich nicht.
    Einheitlich solltens halt sein, klare Richtlinien und kontrolliert gehört es, ob das alles auch eingehalten wird.
    Ich bin halt so, dass ich den meiten „Bio-Produkten“ im Supermarkt schlichtweg nicht wirklich glaube und dadurch nicht bereit bin, mehr zu bezahlen.

    Man sollte natürlich meinen, dass regional besser wäre. Aber es sieht so aus, als ob das auch nicht für alles gilt.
    Habe vor kurzem in einem Artikel in einem älteren Profil gelesen (August 2013), dass z.B. Paradeiser (Tomaten), die außerhalb der Saison in den heimischen Glashäusern wachsen eine schlechtere CO² – Bilanz haben, als die, die z.B. aus Spanien zu uns geschippert werden.
    Leider ist unter dem folgenden Link nur eine kleine Zusammenfassung zu lesen und nicht der ganze Artikel: http://www.profil.at/articles/1333/560/364349/atlas-konsums

    So richtig leicht, wird es einem ja wirklich nicht gemacht.
    Leider hat nun mal nicht jeder, schon gar nicht der, der in der Stadt wohnt, einen Bauern oder Gärtner ums Eck, wo man wirklich gutes Gemüse, Obst oder Fleisch kriegt.

    • giftigeblonde schreibt:

      Glaubst hier am Land isses anders? Ihr habt wenigstens MÄrkte wo ihr einkaufen könnt, das alles habe ich hier nicht.
      Echt eine SChande.
      Bauern hier im Ort gibt’s nicht mehr, früher hatten wir einen der Dinkel angebaut hat.

      Mit dem Bio hast du recht, deshalb regional vor bio!

    • Gabi schreibt:

      Hast eh recht. Am Land ist es ja auch nicht mehr so wie früher.

    • giftigeblonde schreibt:

      Leider…als ich Kind war hatten wir im Ort (anderer als jetzt) ein paar Bauern, ein paar Fleischhauer, ein paar Bäcker, alles war mehrfach vorhanden und das bei einem Kuhdorf.
      heut gibt’s dort nix mehr, außer der Supermärkten und zig Tankstellen, wegen der Nähe zur AB

    • Gabi schreibt:

      Ja leider. Die Nahversorgung wird halt immer schlechter.

  2. Rufus schreibt:

    Also, wenn Du es schon wissen willst – Heiliger 😉

  3. daslandei schreibt:

    Hm – ich habe da ja nochmal einen ganz anderen Blick drauf, ich kenne ja auch die andere Seite 😉

    Wenn ich wählen muss, dann geht bei mir auch ganz klar Regional vor Bio. Allerdings muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass der Geldbeutel da auch eine Rolle spielt. Fleisch esse ich von meiner eigenen Weide oder von einem konventionellen Betrieb hier um die Ecke. Geflügel esse ich gar nicht, es sei denn, meine Nachbarin schlachtet ihre Hähnchen. Aber das Geflügelfleisch aus dem Supermarkt etc… ich habe hier die Hähnchenmastställe vor der Nase sitzen – ich kann das nicht essen. Bei Eiern stellt sich für mich die Frage nicht, auch die kommen von der Nachbarin.

    Für den Verbraucher empfinde ich es ehrlich gesagt nicht wirklich undurchsichtig – in Deutschland wurde das Label vereinheitlicht und es steh ganz klar drauf, ob das Produkt aus Deutscher, EU- oder nicht EU-Landwirtschaft kommt. Ist das in Österreich anders? Soweit ich weiß, ist das eine EU-Norm?

    Problematisch wird es bei den verschiedenen Verbänden. Bioland, Demeter, Neuland etc… weil jeder Verband seine eigenen Richtlinien hat und es relativ schwierig ist da durch zu steigen. Ich selber bin „nur“ EU-Bio-Betrieb (also das „mindeste“, was es an Bio gibt) – was an 2 Dingen liegt. Zum einen immens hohe Verbandsbeiträge und zum anderen hat der ein oder andere Verband meiner Meinung nach Vorschriften, die für einen Wirtschaftsbetrieb eigentlich nicht tragbar sind.

    • giftigeblonde schreibt:

      Das weiß ich, viele Betriebe die eigentlich bio sein müssten, von der Qualität her, lassen sich nicht zertifizieren, weil das ein Schweinegeld kostet.
      deshalb meinte ich ja-regional vor bio, wenn ich sehe wie die Viecher leben.
      Hätt ich wen der hier Hendl schlachtet, die nicht bio sind, würde ich die auch kaufen.

      Ich weiß was du meinstmit der Eu-Landwirtschaft, ich hatte aber eher diese ganzen Labels gemeint.

    • daslandei schreibt:

      Ich stehe grad auf dem Schlauch, welche meinst Du denn? Bioland, Demeter etc.?

    • giftigeblonde schreibt:

      Ich meine alle, und wir haben in A ja auch noch unterschiedliche Bio Marken.
      Und Bio Labels

  4. regenbogenlichter schreibt:

    Klar, strengere Regeln sind gut, wird aber auch nur eine Frage der Zeit sein, bis die wieder gebrochen werden.
    Und wenn es geht beides. Ich ziehe allerdings regional, vor Bio von weit weg, vor, außer bei Dingen, die hier nicht wachsen.
    Aber da es hier keinen Feldbau gibt, ist regional eigentlich schon nicht mehr regional, sondern von weiter weg.
    Liebe Grüße
    Ute

  5. Pauline schreibt:

    Wenn gerade jetzt die Mandarinen und Orangen so gut schmecken, liebe Sina, esse ich die auch! Wenn man das Glück hat, etwas ländlich zu wohnen, ist es ja kein Problem, sich regional mit Lebensmitteln einzudecken, einschließlich Fleisch natürlich! Mehr „Bio“ kannste da nicht haben!
    Ansonsten ist dieses ganze „Bio“-Zeug in den Supermärkten und anderswo reine Geldschneiderei!
    Ganz liebe Grüße von der ♥ Pauline ♥

    • giftigeblonde schreibt:

      Das ist ein Irrtum mit dem ländlich leben und sich eindecken zu können.
      Hier gibt’s gar nix ländliches, zumindest muss ich mich ins Auto begeben um was zu kriegen.
      Der Rinderbauer, schlachtet nicht oft, nur 2 mal im Jahr.
      Es gibt noch einen Fleischhauer, den besuche ich hin und wieder um Schwein zu kaufen, der ist aber auch mehr als eine halbe Stunde Autofahrt weg von mir.
      Gemüse baut hier keiner an, außer ich natürlich im Sommer, aber das ist auch zuwenig.
      Hofladen gibt’s zwar, aber der ist so überteuert dass ich da nicht einkaufen mag,…

      BioKisten sind nicht immer das Wahre..hab ich ausprobiert mal, ist nicht unser Ding irgendwie.

      Also gfrettet man sich halt so durch und schaut das ma net verhungert ggggg.

      Mandarinen sind nur mehr im Jänner gut finde ich, Orangen hab ich am Freitag als ich in Wien war, sizilianische gekauft, die sind einfach göttlich!

      Einfacher wäre es sicher im Supermarkt hier im Ort zu kaufen nur leider mag ich diese Kette nicht sehr.

    • Pauline schreibt:

      Ja, hat alles so seine Vor- und Nachteile, wenn man in der Pampa wohnt 😀
      Also bei uns im Dorf gibt es noch einige Bauern, die alles mögliche selber anbauen, nicht nur Kartoffeln, auch Kohlraben und so’n Zeug, und letzte Woche hat gerade mal wieder einer zwei Schweine geschlachtet! Frischer geht’s nicht.
      Ansonsten kann ich, wenn ich will, das ganze Jahr über frisches Wildfleisch haben, ist eh das gesündeste 😀
      Und bei der dicken Orange, die ich gestern Abend hatte, ist mir schon beim Schälen das Wasser im Mund zerlaufen *sabber*
      GLG von der ♥ Pauline ♥

    • giftigeblonde schreibt:

      ja da hast du Glück meine Liebe.

      Aber verhungern werden wir alle nicht 🙂

    • Pauline schreibt:

      Ne, ganz bestimmt nicht! 😀
      Aber nochmal zu den strengeren Regeln, bevor ich gleich abtauche: was nutzen die schönsten und strengsten Regeln für irgend etwas, wenn man kein Personal hat, um auf die Einhaltung der Regeln zu achten? Nixxxx!
      So, jetzt wünsche ich Dir einen schönen Tag und nochmal GLG von der ♥ Pauline ♥

    • giftigeblonde schreibt:

      So isses, nochdazu wo alles undurchschau bar geworden ist…gibt ja mehr Gütesiegel für Bio wie es Gemüsesorten gibt
      schönen Tag, Pauline!

  6. frauhilde schreibt:

    Regional vor Bio, idealerweise natürlich beides.
    Heilig bin ich nicht, ich finde aber auch, dass das keiner sein muss. Wenn alle ein bisschen achtsamer wären, dann wäre schon viel erreicht und keiner muss komplett auf alles verzichten.
    Ein einheitliches Biosiegel fände ich sinnvoll. Man durchschaut das Ganze ja überhaupt nicht mehr. Was ist vertrauenswüdig, was nicht, nach welchen Richtlinien wird das jeweils beurteilt usw.

  7. meintagesablauf schreibt:

    Regional geht fast immer vor Bio. Wenn Bio dann meist aus dem Bioladen. Beim Discounter habe ich geschmacklich schlechte Erfahrungen gemacht. Eine heilige bin ich nicht. Gestern gab es Brokkoli und Erbsen, zwar aus dem Froster, aber grade nicht saisonal.

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