29.5. Veränderungen,..

Heute ist mein Thema Veränderung, einmal positiv, einmal negativ.
Geht immer um dieselben Menschen.

Mensch 1:
Immer sportlich, gesund lebend, lebensfroh, zwar nicht immer, aber zumeist, immer in Bewegung, ihren Job liebend.

Selber Zeitpunkt
Mensch 2:
Faul wie ein Sack, jede Bewegung vermeidend, rauchend, (nee trinkend nicht), lebensfroh, ihren Job so lala liebend.

Diese zwei Menschen haben sich aus den Augen verloren, auch ihre Familien, es war kaum Kontakt da, auch wenn man im selben Ort wohnte und immer noch wohnt.

ca. 8 Jahre später:

Mensch 1:
Kann weder seinem Job noch seinen sportlichen Aktivitäten nachgehen, eine schwere Autoimmunerkrankung macht das alles unmöglich.
Was zur Folge hat, dass Depressionen vorhanden sind, was mich nicht wundert wenn man der Meinung ist, das Leben hat nun gar nichts mehr Schönes für einen bereit. Jegliche Lebensfreude verloren.

Mensch 2:
Hat den Sport für sich entdeckt, lebensfroh, immer noch rauchend, keine Depressionen, und liebt ihren derzeitigen Job.

Gestern gabs ein Zusammentreffen dieser Personen, und noch einer dritten, die auch aus der damaligen Clique war. Nach eben diesen 8 Jahren.

Und noch nie wurde mir so bewusst, wie einschneidend Veränderungen sein können, beim einen ins Positive, beim anderen ins totale Gegenteil.

Mein Fazit ist auf jeden Fall:
Ich, nein wir alle, die nicht krank sind und einigermassen so leben können wie sie wollen, müssen sehr dankbar sein gesund und munter zu sein.

Und noch ein Fazit:
Gesundes Leben hütet einen nicht vor derartigen Schicksalsschlägen.


Somewhere Over The Rainbow | Israel Iz Kamakawiwo’ole

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8 Antworten zu 29.5. Veränderungen,..

  1. Gabi schreibt:

    Es zeigt mir, dass es einfach kein „Rezept“ für die richtige Lebensart gibt. Auch wenn das viele oft nicht hören wollen, ich bin der Meinung, zum Leben gehört einfach auch eine große Portion Glück dazu. Schon allein, in welchem Körper man geboren wird. Ob der „robust“ ist und nicht krankheitsanfällig ist oder umgekehrt. Und in welchem Umfeld man aufwächst und lebt und an welchem Ort und zu welcher Zeit. Sicher kann man einiges davon im weiteren Leben selbst beeinflussen, aber sehr vieles auch nicht und wie Du ja schreibst, man ist trotzdem vor Schicksalsschägen nicht gefeit.
    Und dann eben diverse Veränderungen im Leben. Ob negativ oder positiv. Auch das kann man sehr oft nicht selbst beeinflussen.
    Aber eines sehe ich genauso, obwohl ich es ja leider selber oft nicht praktiziere. Wenn es einem gut oder auch halbwegs gut geht, sollte man zufriedener sein und nicht immer – oft an wirklich unwichtigen Sachen – herummeckern.

    Ein interessantes Thema, über das man viel und lange diskutieren könnte.

    • giftigeblonde schreibt:

      Ja, das finde ich auch.
      Zufrieden sein mit dem was man hat, und wenn man dann sowas „sieht“ umso mehr.
      Wenn ich mir denke worüber ich oft jammere und zaudere und dabei muss ich voller Dankbarkeit sein dass meine Familie und ich gesund sind.
      Vor Schicksalsschlägen ist niemand gefeit, denke ich.

      Ob Glück zu all dem gehört? Ehrlich ich weiß es nicht, obwohl ich schon manches Mal das Gefühl habe, dass manche Menschen vom Glück verfolgt sind und manche tun und lassen können was sie wollen und es wird nie besser.

    • Gabi schreibt:

      Dieses Gefühl hab ich auch oft.

  2. Rufus schreibt:

    Als Mensch 1.5 ist man gefeit und stabil, oder? 😉

  3. Vormeinerlinse schreibt:

    Bei kleinen Verstimmungen hilft es einem über’n Tellerrand zu schauen…Recht hast Du, mit dem was Du schreibst.

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